Workshop: Militär und kreativer Protest, 5.12.2017, 18h

Ein wesentlicher Teil der Werbe-Strategie des Militärs ist es, sich in der Öffentlichkeit als völlig „normal“ zu inszenieren. Deshalb wird auf die Darstellung der Bundeswehr als angeblich „ganz normaler Arbeitgeber“ sehr viel Wert gelegt. Und damit lässt sich auch der Drang des Militärs nach Beteiligung bei Großereignissen und das Bemühen, mit militaristische Ritualen die Öffentlichkeit zu belästigen, erklären. Doch mit dem Schritt heraus aus der festungsartig abgeschirmten Kaserne wird das Militär auch in der Öffentlichkeit kritisierbar. In einem Workshop wollen wir uns anschauen, wie antimilitaristische Aktivist*innen das Streben des Militärs in die Öffentlichkeit für kreative Aktion nutzen.

Die Idee dahinter ist, dass wir Inspiration mit inhaltlicher Kritik verbinden wollen. Und da gute Aktionen immer nur Mittel sind, um eine Kritik in die Öffentlichkeit zu bringen, wollen wir uns Aktionen sowohl in Form als auch Inhalt angucken. Die poppigen Fotos sollen inspirieren und die Frage „Was wollen die Aktivistis eigentlich?“ zu der jeweiligen Inhaltlichen Kritik führen.

Wo?
im AStA der Universität der Künste, Hardenbergstraße 33. Der Raum ist barrierefrei erreichbar und ausgeschildert.

Wann?
Workshop: Militär und kreativer Protest, 5.12.2017, 18h

Die Veranstaltungen werden mit freundlicher Unterstützung durch die Rosa-Luxenburg-Stiftung organisiert.


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